German Phrase
Kann ich meinen Assistenzhund mitbringen?
Meaning
Die Frage bittet um Erlaubnis, einen Assistenz‑ bzw. Servicehund in einen öffentlichen Raum, ein Restaurant, ein Hotel oder ein Verkehrsmittel mitzunehmen. Sie wird höflich und formell gestellt.
When to use
Verwenden Sie diese Formulierung, wenn Sie in Deutschland oder einem deutschsprachigen Land an einem Ort ankommen, an dem Sie nicht sicher sind, ob Servicehunde erlaubt sind – zum Beispiel beim Check‑in im Hotel, beim Betreten eines Restaurants, im Zug oder im Flugzeug.
✦Grammar Breakdown
KannichmeinenAssistenzhundmitbringen?
Modalverb + Infinitiv
In Ja‑/Nein‑Fragen steht das Modalverb (kann) an erster Stelle, das Vollverb (mitbringen) bleibt im Infinitiv am Satzende.
Trennbares Verb
„mitbringen“ ist ein trennbares Verb; im Hauptsatz wird das Präfix „mit“ vom Verb getrennt und ans Satzende gestellt.
Akkusativobjekt
„Hund“ ist maskulin, daher verlangt das Possessivpronomen den Akkusativ: „meinen Hund“.
Kompositum
„Assistenzhund“ ist ein zusammengesetztes Substantiv (Assistenz + Hund) und wird wie ein normales maskulines Nomen dekliniert.
🗨In Conversation
Kann ich meinen Assistenzhund mitbringen?
Can I bring my assistance dog?
Ja, natürlich. Bitte zeigen Sie den Ausweis Ihres Hundes.
Yes, of course. Please show your dog's identification.
✕Common Mistakes
Kann ich mein Assistenzhund mitbringen?
„Hund“ ist maskulin und steht im Akkusativ, daher muss das Possessivpronomen „meinen“ heißen.
Kann ich meinen Assistenzhund bringen mit?
Das Verb ist trennbar; das Präfix „mit“ muss ans Satzende gestellt werden.
Kann ich meinen Assistenzhund mitbringen?
Für Erlaubnisfragen ist das Modalverb „darf“ idiomatischer.
↔Alternatives
Darf ich meinen Assistenzhund mitnehmen?
May I take my assistance dog with me?
Ist es erlaubt, meinen Assistenzhund hier mitzubringen?
Is it allowed to bring my assistance dog here?
Könnte ich meinen Assistenzhund mitbringen?
Could I bring my assistance dog?
Cultural Tip
In Deutschland sind Assistenzhunde durch das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) und die EU‑Verordnung über die Rechte von Menschen mit Behinderungen geschützt. Sie dürfen überall hin, wo die Öffentlichkeit Zugang hat, ohne extra zu fragen. Dennoch ist es üblich, den Hundekennzeichnungs‑Ausweis vorzuzeigen, um Missverständnisse zu vermeiden. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund gut erzogen und an das Begleiten in öffentlichen Räumen gewöhnt ist.

